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Die Weihnachtszeit

Weihnachten ist für Mensch und Tier eine aufregende Zeit. Wenn das Haus dann geschmückt wird und es überall gut riecht, gibt es für unsere Vierbeiner vieles neues zu entdecken.
Gerade in der Weihnachtszeit erfolgen vermehrt Vergiftungen.
 
 
Giftige Lebensmittel für Ihr Haustier:
 
Hefeteig
Ist in so gut wie jeder Weihnachtsleckerei enthalten. Der Teig sollte jedoch niemals an     Hunde verfüttert werden, da er stark aufgeht und es zu schmerzhaften Blähungen kommen     kann.
Symptome: Aufgeblähter Bauch, Blähungen
 
Weihnachtsgebäck

Enthalten meistens Kakao, Schokolade, Zimt, Muskatnuss oder Nüsse. Hier besteht die     Gefahr    einer Vergiftung.
Symptome: Erbrechen, Durchfall, Zittern, Krämpfe, Atembeschwerden
 
Weihnachtsgans (Knochen)
Die Knochenreste sind besonders gefährlich. Zerbeißen Hunde oder Katzen diese Knochen, können  diese splittern. Dies kann zu Verletzungen in der Speiseröhre, im Magen oder Darm führen. Ebenso ist eine Verstopfung durch Knochenkot möglich.
 
Lebensmittel mit Rosinen
Beim Verzehr Rosinen sowie Weintrauben kann es bei Hunden zu tödlichem Nierenversagen kommen. Der Giftstoff Oxalsäure kann bereits in kleinen Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen.
Symptome: Magenkrämpfe, Erbrechen, Durchfall und Lethargie (Bewusstseinsstörung)
 
 
Und was ist mit der Dekoration?
 
Duftöle
Ätherische Öle können starke Vergiftungen verursachen, sowie eine Schleimhautreizung und     Magen-Darm-Beschwerden.
Symptome: Atemnot, starke Krämpfe, zittern, Magen-Darm-Beschwerden. Bei Katzen verursachen ätherische Öle lebensbedrohliche Kehlkopfkrämpfe.
 
Weihnachtskugel
Auch beim schmücken des Baumes kann es passieren, dass eine Kugel zu Boden fällt und sich im Zimmer verteil und welche Katze kann schon einer rollenden Kugel widerstehen?
Besonders die Weihnachtskugenl aus Glas können dabei sehr leicht zerbrechen und blutige Pfoten oder sogar Verletzungen im  Maul verursachen.
 
Kerzen und Teelichter
Grundsätzlich sollte man niemals eine Kerze unbeaufsichtig brennen lassen. Auch auf echte brennende Kerzen am Weihnachtsbaum sollte man in einem Haushalt mit Tieren verzichten, da es schnell zu einer Brandgefahr kommen kann.
Wird im schlimmsten Fall sogar das Kerzenwachs verschluckt, kann es bei den Vierbeiner zu Verstopfungen führen.
Symptome: Atembeschwerden, Erbrechen, Bauchkrämpfe oder auch Fieber
 
Lametta
Ist eines der beliebtesten Weihnachtsdekoration. Die Gefahren dahinter sieht man leider immer erst zu spät. Lametta kann bleihaltig und deshalb giftig für Hund und Katze sein. Außerdem sind Katzen ganz vernarrt darin, sich mit dieser Dekoration zu vergnügen. Dabei kann es leicht zu einer Verschluckungsgefahr kommen. Das Ergebnis ist im schlimmsten Fall Atemnot oder ein Darmverschluß, der nur durch eine Notoperation behandelt werden kann.
 
Weihnachtsstern, Misteln oder Christrosen

Jeder dieser Pflanzenist hochgiftig für Tiere! Der Verzehr kann Vergiftungserscheinungen wie z.B. starke Schleimhautreizung, Magenbeschwerden mit Krämpfen, Lähmungen sowie Untertemperatur verursachen.
Sollte Ihr Tier eines dieser Symptome zeigen, sollten Sie  sofort einen Tierarzt aufsuchen.
 
Sprühschnee
Sieht zwar dekorativ aus, aber für Tiere ist diese weiße Substanz giftig. Am besten man verzichtet ganz darauf. So erspart man sich auch das Putzen danach.
 
Tannennadeln
Am Weihnachtsbaum oder dem Adventskranz sind Tannennadeln für Haustiere leicht zu erreichen. Da sie ätherische Öle enthalten, ist der Verzehr für Tiere giftig! Behandelt man nicht sofort dagegen, kann es langfristig zu lebensgefährlichen Leber- und Nierenschäden kommen.
Die Symptome  können unter anderem Abmagerung, Schwäche, kolikartige Schmerzen, Empfindlichkeit gegenüber Lichteinwirkungen und Temperaturanstieg sein.
 
 
Falls Hund oder Katze an Dingen naschen, die nicht für sie bestimmt sind suchen Sie bitte sofort einen Tierarzt auf!

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