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Die Herbstgraßmilbe

Wenn wir an den Herbst denken, kommen uns Bilder wie  Laubberge im Wald , Kastanien sammeln und schöne lange Spaziergänge in der warmen Nachmittagssonne.
Sogar an der Tierwelt merkt man das es einer der beliebtesten Jahreszeiten ist. Doch wir sind nicht die einzigen die herbstliche Ausflüge nutzen, nach einem ausgiebigen Streifzug durch abgemähte Felder fängt der Ärger auch schon an.

 

 


Offene Pfoten die aufgescheuert werden und es vergeht keine Minute an der ihr Vierbeiner nicht ruhig auf der Decke liegen bleibt.
Eine einzelne Milbenlarve ist winzig klein und kaum noch mit dem Auge zu erkennen. Die Parasiten bilden Gruppen und machen sich so als Ansammlung orangeroten Punkten bemerkbar.
Der Mythos das kleinere Hunde eher dazu neigen diese unbeliebten Mitbewohner zu bekommen stimmt so nicht, jeder Hund der gemütlich durch das Gras rennt bietet eine optionale Niststelle für die Milbe.
Bevorzugte Stellen: die Haut zwischen den Zehen, an den Beinen, Unterbauch oder Brust und unter den Achseln. Dort ist die Haut am dünnsten und die Herbstgrasmilbe kann so unbemerkt und ohne großen Aufwand mit ihrem Stechwerk eindringen.


Leider sind auch wir Menschen beliebte Opfer. Eine direkte Ansteckung zwischen Zwei- und Vierbeinern kann man ausschließen, auch wir werden befallen wenn wir durch hohes Gras wandern. Beliebte Stellen sind auch hier die Achseln, Kniekehlen, Lendengegend oder an den Knöcheln. Zwar bleiben die Parasiten meist nur ein paar Tage, höchstens eine Woche, doch der starke Juckreiz bleibt. Milben ernähren sich hauptsächlich von Zellsäften und Lymphe, der Stich löst eine Entzündungsreaktion aus und verursacht den so unerträglichen Juckreiz.



Die Behandlung dagegen ist nicht so kompliziert. Entdeckt man eine Gruppe orangeroter Punkte, kann man die Stelle zunächst mit 70-% Alkohol desinfizieren und anschließend ein juckreizstillendes Gel auftragen wie z.B. Fenistil. Wer wirklich sicher gehen möchte kann sich bei seinem Tierarzt ein Floh- und Zeckenspray holen z.B. Frontline aber auch bestimmte Spot-on Präparate helfen (Advocate). Diese müssen sie dann alle drei bis vier Wochen auftragen um einen erneuten Befall zu verhindern. Leidet ihr Vierbeiner weiterhin unter quälendem Juckreiz, sollten Sie ihren Tierarzt aufsuchen.

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