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Stress bei Katzen

Katzen sind sehr empfindliche Tiere, sie brauchen in ihrem Alltag immer eine gewisse Routine. Desto mehr sich ihr Tag von seinem gewöhnlichen Ablauf verändert, desto mehr stresst sie das.
Das hat natürlich Einfluss auf ihr Verhalten. In Stressituationen verstecken sie sich häufig, fressen nicht oder beginnen mit der Harnamkierung, um ihr Revier zu verdeutlichen.



Sollte das alles nun zutreffen, muss man als Katzenbesitzer herausfinden was dieses Verhalten ausgelöst hat.

 

 


1. Zu viel Stress

 



Durch Harnamkierungen versucht Ihre Katze Ihnen mitzuteilen, dass sie momentan nicht glücklich ist. Häufig genügt schon eine kleine Veränderung im Haushalt, aber auch Besuch oder Handwerker lösen Stress bei Ihrer Katze aus.

Katzen sind sehr empfindliche Tiere, es genügt also schon, wenn Sie selber momentan eine stressige Zeit haben. Ihre Fellnase nimmt diese Veränderung war.
Häufige Stressfaktoren sind auch :
Veränderungen in der Umgebung wie z.B. andere Dekoration im Haushalt, das Sofa umgestellt
Neue Familienmitglieder: eine andere Katze, die sich dazu gesellt
Konkurrenzkämpfe um Territoriumsgebiete
Kontakt mit Katzen aus der Nachbarschaft. Auch durch indirekten Kontakt, wie z.B. den Blick aus dem Fenster.

 

 


2. Die Katzentoilette

 



  • Kaum ein Tier ist so reinlich wie die Katze und daher sollte auch ihre Umgebung sauber sein. Besonders um die Katzentoilette sollte man sich kümmern. Sollte Ihre Katze daher nicht mehr ihr stilles Örtchen aufsuchen, kann es daran liegen, dass  bestimmte Ansprüche der Katze an die Toilette und/ oder deren Standort nicht mehr erfüllt sind.
  • Sauberkeit ist hier großgeschrieben! Das Streu sollte mindestens einmal pro Tag gereinigt werden. Besser wäre es natürlich gleich nach der Benutzung. Einmal in der Woche sollte die gesammte Toilette ausgewaschen und mit frischem Streu befüllt werden.



  • Der Zugang zu der Katzentoilette sollte immer leicht zu erreichen sein. Besonders für ältere Katzen ist das wichtig, da sie möglicherweise nicht mehr so mobil sind wie früher.

 



  • Ein Standort sollte ebenfalls gut überlegt sein. Wichtig ist hier ein ruhiger und privater Ort. Genau wie wir, möchte Ihre Katze während ihrer Beschäftigung genauso wenig gestört werden.
  • Die Katzentoilette sollte auf keinen Fall neben Futter und Wasser stehen.

 



Katzen haben im Laufe ihres Lebens veränderte Bedürfnisse. Das Model des Katzenklos sollte sich daher anpassen. Möglicherweise kommt Ihre 12 Jährige Katze nun schlechter auf ihr stilles Örtchen als wie damals mit zwei Jahren. Möglicherweise ist auch der Rand zu hoch und sie verspürt jedes Mal Schmerzen, wenn sie darüber klettern muss.

 


Auch Katzentoiletten mit einem Deckel sind nicht gerne gesehen. Besonders in einem Mehrkatzen-Haushalt können Konflikte bestehen, die man als Besitzer nicht unbedingt mitbekommt.

 



Das Einstreu ist wohl eines der wichtigen Faktoren. Saugfähig sollte es aufjedenfall sein, aber auch nicht zu kratzig und fest. Da Katzen üblicherweise ihr Geschäft vergraben, empfiehlt es sich eine Schutzmatte vor die Toilette zu legen. Die einzelnen Körner die ihren Weg in die Freiheit finden, fallen so nicht direkt auf ihren Boden.

 

 



3. WANTED: Wiederholungstäter

 


Sollte Ihre Katze immer wieder an der gleichen Stelle ihr Geschäft verrichten, lockt ihr eigener Geruch sie dorthin. Um diese Stelle zu sichern und es zu ihrem Revier hinzufügen, markiert sie diesen Bereich erneut.

 



Reinigen Sie diesen Bereich gründlich (vermeiden Sie dabei aber Bleichmitten oder Mittel mit Ammoniakbasis). Meistens genügt Seifenwasser bereits, doch bei starken Verschmutzungen hilft es, Natron zu verwenden. Dafür einfach ein paar Esslöffel gleichmäßig auf der Stelle verteilen und für ein paar Stunden einwirken lassen und einfach aufsaugen.
Natron ist ungiftig! Es wird auch zum Backen benutzt, daher müssen Sie sich keine Gedanken machen falls ihr Stubentiger es zu sich nimmt.

 

 




4. Ihrer Katze geht es nicht gut

 



Im Alter kommen natürlich auch Krankheiten. Es kann also daher sein, dass Ihre Katze Ihnen mitteilen möchte, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Daher ist es wichtig jährlich einen Check durchzuführen. Durch Blut- und Urinteste können wir herausfinden, ob etwas  mit der Niere nicht stimmt oder eine Harnwegsinfektion besteht. Bei Fragen können Sie sich gerne an uns melden.

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